EMRICH Consulting Blog

Coaching per Email?

Samstag 25.07.2009

Gerade ist es eher ruhig bei EMRICH Consulting. Zeit, um Liegengebliebenes aufzuarbeiten und den Blick nach vorne zu richten. Eine Frage, die mich grade beschäftigt, ist Email-Coaching. In der neuen Ausgabe (Heft, 137 vom August 2009) von managerSeminare ist hier ein spannender Beitrag drüber zu lesen. Mich würde jetzt mal interessieren, wer schon Erfahrungen mit Coaching by Email gesammelt hat oder wie prinzipiell Ihre Einstellung zu dieser Sache ist...

 


Kommentare zu diesem Beitrag

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Kommentare 1 bis 10 von 14

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Carmen Goglin aus Reutlingen
Samstag, 25-07-09
Hallo Herr Dr. Emrich, ich denke das E-Mail-Coaching in unserer hektischen Zeit sehr wohl eine Alternative für vielbeschäftigte Menschen ist. Ich bin schon per Mail gecoacht worden, aber nur als Ergänzung zu einem direktem Coaching. Für mich wäre der mindestens einmalige direkte Kontakt zu meinem Gegenüber wichtig.
Herzliche Grüße - Carmen Goglin
Katja Riemann aus Leipzig
Samstag, 25-07-09
Ich glaube überhaupt nicht an Email-Coaching! Das Entscheidende geht da für mich verloren!!! K. Riemann
Angelika Heinrich aus Tübingen
Dienstag, 28-07-09
Hallo Herr Emrich,

ich habe mich in intensiven Arbeitsphasen schon per Mail coachen lassen und die dabei herrschende räumliche und zeitliche Unabhängigkeit genossen. Allerdings kannte ich meinen Coach schon lange.

Als Coach habe ich auch selbst schon erfolgreich per Mail gecoacht, wobei mich auch hier meine Klienten bereits kannten. Sieht man Sprache als Instrument des Denkens, dann ist Mailcoaching ein Präzisionswerkzeug erster Güte. Bei keiner anderen Coachingart kommt die Architektur der Fragen, des rückkoppelnden Zuhörens und Spiegelns, der Interventionen, der Meta-Kommunikation...so klar heraus. Das kann bei Fragestellungen aus dem
mentalen Bereich und eher kognitiven, persönlichen Prozessen eine Wachstumschance für beide sein: Für den Klienten und für den Coach. Die so gemeinsam erarbeiteten Lösungen lassen sich zudem für beide leicht archivieren, auf den Transfer hin überprüfen und für weitere Anwendungsfelder leveragen.

Herzliche Grüße

Ihre Tübinger Coach- und Bloggerkollegin aus der Neue Str. 15

Angelika Heinrich
Felix B. aus Siegen
Freitag, 07-08-09
Ich sehe in E-Mail-Coaching eher eine Erweiterung als einen Ersatz für "normales" Coaching. Die Vorteile der E-Mail (kostengünstig, schnell, direkt) lassen sich gut für z.B. ein kurzes Nachhaken nach einer Sitzung, eine (Termin-)Erinnerung, eine zusätzliche Hausaufgabe, ein kurzes Feedback usw einsetzen. Da aber der direkte Kontakt zwischen den Parteien fehlt, wird eine E-Mail niemals ein persönliches Gespräch ersetzen können.
Ich würde E-Mail-Coaching auf jeden Fall als ergänzende Maßnahme einsetzen, warum auch nicht?
Maurice Robert Angres aus Königsmoor
Montag, 24-08-09
Ich selbst setze in meinen Coachings eMail-Coaching bisher nur unterstützend zum face-to-face-Coaching ein. Hier leistet es gute Dienste besonders bei langen Intervallen zwischen zwei Coaching-Sitzungen und besonders dann, wenn Coachee und Coach zeitlich unabhängig arbeiten wollen.
Reines eMail-Coaching kann ich mir durchaus vorstellen, ich denke aber es eignet sich dann eher für Coachees, die sowieso eine Affinität dazu haben und viel mit eMails arbeiten. Vorteil ist, dass ich i.d.R. eine objektive und urteilsfreie Kommunikation mit geübten Coachees führen kann, ebenso kann sich dies als Nachteil entpuppen, da bei ungeübten Clieneten auch gern etwas falsch verstanden werden kann.
Oliver Ueltzhöffer aus Tübingen
Montag, 31-08-09
Hallo Martin,
nach unserem 5 Modul habe ich nun einiges an Hintergrundwissen zum Thema E-Mail Coaching und die besten Anwendungsbereiche gelernt. Ich werde dennoch das E-Mail Coaching ausschließlich begleitend zum face-to-face oder Telefoncoaching anwenden. Mir ist es einfach zu wichtig a.) den richtigen Ton zu treffen und b.) meinen Klienten bestmöglich zu verstehen. Deshalb werde ich das von mir sehr viel eingesetzte Kommunikationsmittel "E-Mail", nur zur Erinnerung, Aufgabenübermittlung und evtl. für Rückfragen einsetzen.
Bei der ganzen Diskussion zum E-Mail Coaching sollten wir immer im Auge behalten das wir von Mensch-zu-Mensch arbeiten, jedes Kommunikatons"vehicle" schmälert leider die Bandbreite der zwischenmenschlichen Kommunikation.
Jeanette Butterweck aus Tübingen
Dienstag, 29-09-09
Hallo Martin,

e-mail cosching sehe ich eher als ergänzendes Instrument. Denn Kommunikation findet ganzheitlich statt. So erfassen wir die Regungen unseres Gegenüber mit allen unseren Sinnen wie sehen hören fühlen. Dabei spielen Körperhaltung, Mimik, Gestik, Stimmlage eine große Rolle um auf den jeweiligen Cochee und seine Situation einzugehen. Beim Telefoncoaching fehlt das Sehen - jedoch kann ich noch die Stimmlage und Stimmung erfassen, während beim e-mailcoaching nur noch der schriftliche Text vorliegt und bekanntlich wird der Geschriebene Text am meisten missverstanden, da er zu viel Fehlinterpretation (beiderseits) zulässt. Daher schätze ich es sehr, wenn mir mein jeweiliger Coachee bei meinem Coaching gegenüber steht. Beide anderen Möglichkeiten sind nur zusätzlich.
Andreas Baumgärtner aus Reutlingen
Dienstag, 27-07-10
Bei meinen "Systemischen Baufi Coachings" (Baufi steht für Baufinanzierung) wende ich zwischen dem Erstcoaching und dem Abschluss-Coaching (beide face-to-face) vorwiegend E-Mail- und Telefoncoaching an. Selbstverständlich besteht auch die Möglichkeit, zwischendurch ein face-to-face-Coaching durchzuführen.
Carmen Goglin aus Reutlingen
Mittwoch, 28-07-10
Hallo zusammen, wie schon geschrieben, kann ich mir ein Coaching per Mail als Ergänzung ganz gut vorstellen. Nachdem ich sehr viel beim Kunden unterwegs bin, erledige ich inzwischen sehr viele Dinge per Mail. Für ein Coaching per Mail wäre es aus meiner Sicht wichtig, dass der Coachee die Fähigkeit hat sich selbst auch einmal zu reflektieren. Herzliche Grüße Carmen Goglin
Johnathan Fuller aus Frankfurt am Main
Sonntag, 24-07-11
Ich habe zwar noch nicht per E-Mail gecoacht, kann es mir aber sehr gut vorstellen. Voraussetzung wäre aber, glaube ich, ein laufendes Coaching-Verhältnis mit dem Klienten, das bereits durch physische Meetings angestoßen wurde. Gerade weil so viele coaching-relevante Elemente nicht in Mails transportiert werden können, glaube ich nicht, dass Email ein physisches Meeting komplett ersetzen könnte.

Auf der anderen Seite: schriftliche Kommunikation über das Thema des Coachings - in all seiner Formalität - könnte vielleicht neue Erkenntnisse zustande bringen, die nicht in dem mündlichen Austausch auftreten. Who knows?
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